Literatur- und Filmreisen: Auf den Spuren großer Geschichten und geheinisvoller Drehorte!
Eintauchen in die Welt berühmter Schriftsteller und Regisseure! EcoVoyage führt zu inspirierenden Aufenthaltsorten literarischer Ikonen und zu den Drehorten legendärer Filme. Besucht die bevorzugten Grandhotels und Paläste von Agatha Christie, deren Geschichten in Ägypten, Luxor oder dem Tal der Könige lebendig werden. Offeriert werden einzigartige Reisen an außergewöhnliche Orte, die Geschichte und Kultur atmen – stilvoll, unvergesslich, nachhaltig!
“Never say ‘no’ to adventures. Always say ‘yes’, otherwise you’ll lead a very dull life.”
(Quelle: Ian Fleming, Chitty-Chitty-Bang-Bang (1964))

In meiner kleinen Foto-Collage „Goldfinger“ prallen Welten aufeinander: Connerys charismatischer James Bond und die blasse, maskenhafte Präsenz Putins. Während Goldfinger, gespielt von Gert Fröbe, mit Stil, Klasse und sogar etwas Humor glänzt, erscheint Putin als feiger, hämischer Sesselpfurzer und Schreibtischtäter – ein Sinnbild für eine neue, kalte und diabolische Macht ohne jedes Verständnis für Humor, Emotionalität und Menschlichkeit. Diese Machtform ist leider keine völlig neue Erscheinung, sondern eher eine Neuausgabe alter revisionistischer Geisteshaltungen und Tendenzen aus den 20-30er Jahren des letzten Jahrhunderts, gepaart mit den Segnungen einer orwellschen Totalüberwachung und den technologischen Errungenschaften des KI-Zeitalters in China, Russland und zunehmend auch andernorts.
"James Bonds legendärer Dienstwagen kehrte 2020 zurück – die 25 Meisterstücke waren blitzschnell ausverkauft. Ein Aston Martin DB5 in der exklusiven James Bond Edition, hatte stolze 3,3 Millionen Pfund (knapp 3,7 Millionen Euro) gekostet!"

AndreiArsenjewitschTarkowski
(1932 - 1986 Filmemacher)
Biegsamkeit und Schwäche sind Ausdruck der Frische des Seins. Denn was verhärtet ist, wird niemals siegen. Es muss eine Art von Druck existieren; der Künstler existiert, weil die Welt nicht perfekt ist. Kunst wäre nutzlos, wenn die Welt perfekt wäre, da der Mensch nicht nach Harmonie suchen würde, sondern einfach in ihr leben würde. (Zitat Andrei Tarkovsky)
Roger Lipsey Gurdjieff in neuem Licht
Sein Leben, sein Werk, sein Vermächtnis - Mit einem Vorwort von Cynthia Bourgeault
„Warum Doktor Schiwagos Russland in Spanien zum Leben erwachen sollte“
Auf den Spuren eines filmischen Paradoxons!
David Leans Film Doktor Schiwago aus dem Jahr 1965 basiert auf dem gleichnamigen Roman von Boris Pasternak, der aufgrund eines Publikationsverbots in der Sowjetunion nicht in Russland erscheinen durfte. Da das Buch dort verboten war, erhielt auch Regisseur David Lean keine Drehgenehmigung für die UdSSR. Um dennoch die Kulissen der Russischen Revolution und die Weiten Sibiriens eindrucksvoll darzustellen, wich Lean auf Spanien aus. Die meisten Dreharbeiten fanden dort statt, wobei Städte wie Madrid und Soria als Kulisse für die ursprünglich russischen Schau-plätze dienten.


„Die einzige Welt, in der einer ganz er selbst sein kann, ist die Natur.“
Boris Pasternak, russischer Schriftsteller (1890 – 1960)
Der BahnhofCanfranc
Der Canfranc-Bahnhof ist ein beeindruckendes architektonisches Meisterwerk und ein wahres Wahrzeichen. Das monumentale Gebäude, im Stil des Jugendalters erbaut, erstreckt sich über 241 Meter und verfügt über 350 Fenster sowie 150 Türen. Bei seiner Eröffnung im Jahr 1928 galt der Bahnhof als der schönste der Welt. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war er ein Symbol für Luxus und Eleganz. 1965 erregte der Bahnhof weltweite Aufmerksamkeit, als der berühmte Regisseur David Lean in Betracht zog, dort Szenen für seinen Film Doktor Schiwago zu drehen.
Das Bahnhofsgebäude von Canfranc, das viele Jahre lang verfiel und sich in einem ruinösen Zustand befand, wurde originalgetreu, aufwändig und stilgerecht im Belle-Époque-Stil rekonstruiert und renoviert.
Bei einer nachhaltigen Anreise mit dem der Bahn, liegt der nächste Bahnhof in Forges-d'Abel (8.45 km)
Sofitel Legend Old Cataract Aswan & Agatha Christie
"Auf den Spuren von Agatha Christie: Ägyptische Thriller und Abenteuer zum Eintauchen"
"Sofitel Legend Old Cataract Aswan – Agatha Christies Inspirationsquelle für Tod auf dem Nil"
Die britische Schriftstellerin Agatha Christie besuchte das Hotel mehrmals. Bei ihrem ersten Aufenthalt schrieb sie: „Dieses Hotel wimmelt jetzt von berühmten Persönlichkeiten. Bald wird man in den Zeitungen darüber lesen. Gesellschaftsschönheiten, angesagte Schriftsteller.“ In der Suite 1201 im zweiten Stock verfasste sie 1935 einige Kapitel von Tod auf dem Nil. Szenen der Verfilmung von 1978 wurden ebenfalls dort gedreht.
Das Burgh Island Hotel& Agatha Christie
Das außergewöhnliche Burgh Island Art Deco Hotel, mit Agatha’s Lieblingsstrandhaus entdecken.
Bereit für ein faszinierendes Abenteuer in der englischen Heimat von Agatha Christie?
Eines der verführerischsten Hotelzimmer im Vereinigten Königreich, das Beach House, wurde in den 30er Jahren als Rückzugsort für die Schriftstellerin Agatha Christie erbaut. Hier schrieb Mrs. Christie ihre beiden Romane, die auf der Insel spielen. "Das Böse unter der Sonne" und "Und dann gab’s keines mehr".
Das Beachhouse ist heute ein eleganter und moderner Strandrückzugsort im Burgh Island Hotel in Devon.
„Tee! Segne den alltäglichen Nachmittagstee!"
( Agatha Christie / Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/agatha-christie/)
Christus kam nur bis Eboli
Literaturverfilmung des Romans "Chritus kam nur bis Eboli" von Carlo Levi, Regie: Francesco Rosi • 1979 • Italien


Christus kam nur bis Eboli
Regie: Francesco Rosi • 1979 • Italien
Mit Gian Maria Volontè, Paolo Bonacelli, Alain Cuny
Eine Elegie des Exils und ein episches Eintauchen in das ländliche Italien während der Herrschaft Benito Mussolinis: Francesco Rosis sublime Adaption der Memoiren des Malers, Arztes und politischen Aktivisten Carlo Levi bringt ein monumentales Werk der Autobiografie des 20. Jahrhunderts mit stiller Anmut und feierlicher Schönheit auf die Leinwand. Verbannt in eine trostlose süditalienische Stadt aufgrund seiner antifaschistischen Ansichten, entdeckt Levi (Gian Maria Volontè) ein Italien, das er nie zuvor kannte –

Einen Ort, an dem uralte Bräuche und Aberglaube noch immer das Leben bestimmen und der nach und nach sein Verständnis von sich selbst und seinem Land verändert. In seiner ursprünglichen, vollständigen vierteiligen Version präsentiert, reflektiert Christus kam nur bis Eboli tiefgründig über die politischen und philosophischen Spaltungen innerhalb der italienischen Gesellschaft – zwischen Nord und Süd, Tradition und Moderne, Faschismus und Freiheit – und über die essentielle Menschlichkeit, die all dies überwindet.
Drei Brüder / Der italienische Traum
Spielfilm von Francesco Rosi; Italien 1981; 113 Minuten; Farbe.

Französisches Filmplakat und der Film in italienischer Sprache / Bei Dailymotion
Drei Brüder (Tre fratelli), ein italienisches Filmdrama von Francesco Rosi aus dem Jahr 1981, basiert auf der Erzählung Третий сын des russischen Autors Andrej Platonow. Der Film erzählt die Geschichte von drei Brüdern, die nach dem Tod ihrer Mutter auf den elterlichen Bauernhof in Süditalien zurückkehren. Dabei reflektieren sie persönliche Konflikte, familiäre Bindungen und die Herausforderungen ihrer jeweiligen Lebenswege.
Rosi thematisiert auf eindringliche Weise universelle Themen wie Verlust, soziale Spannungen und die sich wandelnden Werte in einer sich modernisierenden Gesellschaft. Gedreht wurde mit Laiendarstellern und in authentischen Landschaften Süditaliens, die den Schauplatz der Handlung eindrucksvoll einfangen und die Atmosphäre der Region spürbar machen.
Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen und war für den Oscar als bester internationaler Film nominiert. Neben seiner künstlerischen und gesellschaftskritischen Bedeutung inspiriert Drei Brüder zu Literatur- und Filmreisen, die Rom, Mailand, Neapel sowie die Region Basilikata – das südliche Herz Italiens – umfassen. Die Reise führt zu den Wurzeln der Handlung und lässt die vielfältige kulturelle und landschaftliche Schönheit Italiens lebendig werden.
ANDREEJ PALTONOVW TSCHEWENGUR
Nicht nur Die Baugrube, auch das zweite Hauptwerk Andrej Platonows, der Roman Tschewengur, durfte in der Sowjet-union nicht erscheinen. Er habe nichts anderes versucht, als den Anfang der kommunistischen Gesellschaft darzu-stellen, schreibt der Autor an den mächtigen Maxim Gorki. Das Buch, so die Antwort, sei inakzeptabel, denn die Helden würden nicht als Revolutionäre, sondern als komische Käu-ze und Halbverrückte wahrgenommen.
2001: A Space Odyssey



„WERWIRWAREN“
Ein ernüchternder Blick aus der Zukunft auf unsere Gegenwart
Basierend auf den Gedanken von Roger Willemsen und inszeniert von Marc Bauder: Ein Werk, das unsere heutige Welt aus der Perspektive einer düsteren und nachdenklich stimmenden Zukunft beleuchtet, kritisch hinterfragt und zum Nachdenken anregt. Es verdeutlicht, dass sowohl eine Verhaltensänderung jedes Einzelnen als auch der gesamten Weltgemeinschaft notwendig ist, um noch positive Veränderungen bei der CO₂-Minderung und der Begrenzung des Temperaturanstiegs zu erreichen.
BLOW UP
A Film by Michelangelo Antonioni

Blow-Up (1966) – Ein cineastisches Meisterwerk ganz im Spirit des Swinging London
Michelangelo Antonionis Blow-Up ist weit mehr als ein Film – es ist eine Reflexion über Wahrnehmung, Realität und die flüchtige Natur der Wahrheit. Inmitten der pulsierenden Swinging Sixties in London tauchen wir ein in die Welt eines Fotografen, dessen Leben durch ein scheinbar zufälliges Foto aus den Fugen gerät.
Der Film fängt die kreative Energie dieser Ära ein: Die ikonische Carnaby Street mit ihrer Hippiemode, das Aufblühen der Underground-Musikszene und psychedelische Strömungen, die das Lebensgefühl und die Kunst revolutionierten. Blow-Up ist damit nicht nur ein filmischer Klassiker, sondern auch ein Zeitdokument, das die Essenz von Swinging London spürbar macht.
Für uns bei EcoVoyage spiegelt der Film den Kern unserer Philosophie wider: Den Blick für Details schärfen, bewusst reisen und die verborgenen Geschichten hinter der Oberfläche entdecken.
Erleben Sie mit Blow-Up den Zauber einer Zeit, die die Welt veränderte – und lassen Sie sich inspirieren!


Die Timberline LodgeOregon
Wer die Timberline Lodge in Oregon, USA, bekannt als Drehort des Grusel-Klassikers "The Shining" mit Jack Nicholson betritt, für den hält die Lodge einige angenehme Überraschungen bereit.

Sidney Lumet & John Frankenheimer




„Easy Rider“ – Eine Roadmovie als Parabel der Demontage des amerikanischen Traumes:
Die Idealvorstellung grenzenloser Freiheit - wird zum tödlichen Trip


„Easy Rider“ (1969), inszeniert von Dennis Hopper und mit Peter Fonda und Hopper in den Hauptrollen, gilt als wegweisendes Roadmovie und zugleich als Parabel für die Demontage des amerikanischen Traums. Der Film nutzt die Struktur einer Reise, um tiefgreifende soziale, kulturelle und politische Themen zu beleuchten. Durch seine narrative und visuelle Sprache wird der Mythos des „American Dream“ systematisch hinterfragt und dekonstruiert.
Das Roadmovie als Erzählstruktur
Die Reise von Wyatt („Captain America“) und Billy quer durch die USA ist eine Metapher für die Suche nach Freiheit und Identität. Das Roadmovie-Genre steht traditionell für Bewegung, Veränderung und Freiheit, doch in „Easy Rider“ wird die Reise zu einer schmerzhaften Konfrontation mit den Schattenseiten des amerikanischen Lebensgefühls.
Eine Reise durch eine gespaltene Gesellschaft
Auf ihrem Weg begegnen Wyatt und Billy verschiedenen Facetten der amerikanischen Gesellschaft: von Hippie-Kommunen über ländliche Gemeinden bis hin zu konservativen, intoleranten Kleinstädten. Diese Begegnungen zeigen eine Nation, die von Widersprüchen und Konflikten geprägt ist. Der Traum von Freiheit und Individualismus wird durch Vorurteile, Gewalt und Misstrauen entlarvt.
Symbole und Dekonstruktion des „American Dream“
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Die Motorräder
Wyatts Harley-Davidson mit der amerikanischen Flagge repräsentiert Freiheit und Patriotismus, wird aber gleichzeitig als leere Symbolik entlarvt, da die Reise nicht zur Erfüllung, sondern zum Scheitern führt. -
Drogenhandel und Kapitalismus
Die Finanzierung ihrer Reise durch Drogenhandel zeigt die Ironie eines Systems, in dem Freiheit durch illegale Mittel erreicht werden soll. Dies stellt die moralischen Widersprüche des Kapitalismus bloß. -
Das tragische Ende
Das plötzliche, brutale Ende der Protagonisten symbolisiert das Scheitern des „American Dream“. Wyatt und Billys Ermordung steht für die Ablehnung von Individualität und Nonkonformität durch eine feindselige Gesellschaft.
Eine visuelle und musikalische Parabel
Die weiten Landschaftsaufnahmen, unterlegt mit einem ikonischen Rock-Soundtrack, stehen im Kontrast zur Enge der gesellschaftlichen Strukturen. Sie betonen die Kluft zwischen der Freiheit der Natur und den Begrenzungen menschlicher Vorurteile.
Fazit: Der amerikanische Traum als Illusion
„Easy Rider“ ist mehr als ein Film – es ist eine Parabel, die den amerikanischen Traum in seinen Grundfesten erschüttert. Freiheit, Individualismus und Erfolg, zentrale Versprechen des „American Dream“, entpuppen sich als unerreichbare Illusionen in einer Gesellschaft, die Andersartigkeit und Rebellion nicht toleriert. Das Roadmovie wird so zum Spiegel einer gespaltenen Nation und einer verlorenen Generation.
Éric Rohmers Bretagne
ARTE / Stadt Land Kunst

DIE GÜNSTLINGE DES MONDES
FAVORITES OF THE MOON FRA, ITA, UdSSR 1985 / 101 min Regie: Otar Iosseliani
Glücksritter/innen und Hochstapler/innen al-ler Couleur jagen einem alten Gemälde und kostbarem antiken Geschirr nach. Der Titel spielt auf Shakespeares Zeilen über den Mond an: „(…) wir wandeln, wie die See, mit der Luna, (...) unter deren Begünstigung wir stehlen.“ Menschen werden wie Spielkarten gemischt, zusammengeführt, getrennt. Ein Meisterdieb, ein kunstfertiger Schlosser, ein beraubter Finanzier, eine kokette Verführerin, ein korrupter Richter, ein abenteuerlustiger Charmeur, verschworene Rentner:innen – und nicht zu vergessen: unerträgliche kleine Kinder und ein allsehender Polizist. Gegen-stände und Gefühle wirbeln durcheinander.

Otar Iosseliani
02 février 1934 - 17 décembre 2023


Der Film Diva von Jean-Jacques Beineix (1981)


Frankreich/1981 - Regie Jean-Jacques Beineix | 117 Min.
Der französische Postbote Jules ist auf der Flucht durch Paris - einschließlich einer haarsträubenden, unvergesslichen Verfolgungsjagd mit dem Métro - die vom Hit-Team eines Drogendealers, rücksichtslosen Musikpiraten und der zahlenmäßig unterlegenen Polizei verfolgt wird.
Und warum? Da Jules eine heimlich raubkopierte Aufnahme der Operndiva Cynthia Hawkins hat, die Frau seiner Träume (gespielt von der realen amerikanischen Sopranistin Wilhelmenia Wiggins Fernandez), deren wichtigste Exzentrizität ihre Politik der „nur Live-Auftritte“ ist.
Beineix' schillerndes Regiedebüt war ein weltweites Phänomen und brachte im Alleingang den Cinéma du-Look auf den Markt, eine Explosion von visuell atemberaubenden, Punk-inspirierten, supercoolen französischen Filmen in den frühen 80er Jahren.
„Es geht um die Freude, Filme zu machen. Jeder Schuss scheint das Publikum zu erfreuen.“
-Pauline Kael, The New Yorker